LAG Netzpolitik

Ausloten der Möglichkeiten für Liquid Feedback in der Berliner LINKEN

23. Mai 2012  DIE LINKE, LAG Netzpolitik

Nach langer Ruhe- und Denkpause werden wir als LAG Netzpolitik in der Berliner LINKEN einen Anlauf für die Erprobund eines Liquid Feedbacks für unsere Landespartei wagen. Dazu haben wir hier im Blog eine Seite “Liquid Feedback” eingerichtet, auf der wir in der nächsten Zeit über unser Vorhaben berichten und dieses dokumentieren. Es lohnt sich sicherlich ab und an reinzuschauen.

ABGESAGT: Nächstes Treffen der LAG Netzpolitik am Donnerstag 17 Uhr

04. Oktober 2011  DIE LINKE, LAG Netzpolitik, Veranstaltung

Leider haben wir völlig übersehen, dass in dieser Woche Herbstferien in Berlin sind. Für unser Treffen am Donnerstag haben wir daher viele Rückmeldungen bekommen, dass Menschen nicht am LAG-Treffen teilnehmen können. Da dies mehr als die Hälfte der Aktiven betrifft, haben wir uns entschlossen das Treffen nicht durchzuführen. Beim nächsten Mal treffen wir uns dann ohne Ferien.

Sorry für die Verwirrung.

 

Die LAG Netzpolitik trifft sich in dieser Woche am Donnerstag um 17 Uhr im Bürgerbüro von Halina Wawzyniak (MdB). Die Adresse lautet: Mehrinplatz 7, 10969 Berlin (Google-Maps)

Themen sind:

1. Rückblick – Bericht von Terminen, Veranstaltungen, Konferenzen
2. Auswertung und Hinweise Online Wahlkampf und social media Präsenz
3. Konsequenzen aus dem Wahlsieg der Piraten (s.a. http://netzpolitik-berlin.linkeblogs.de/2011/09/27/die-herausforderung-annehmen/)
4. Neues aus den Bezirken
5. Aktuelle netzpol. Themen
6. Ausblick / Termine (z.B. Bundesparteitag)

DIE LINKE Berlin antwortet auf Fragen von Digitaler Gesellschaft e.V. und Wikimedia

03. September 2011  Berlin, DIE LINKE, LAG Netzpolitik, Netzpolitik

Die Digitale Gesellschaft e.V. und Wikimedia Deutschland haben alle Berliner Parteien so genannte Wahlprüfsteine geschickt und für umfangreiche Fragen zu Informationsfreiheit, Open Data etc. Antworten erbeten.

Die LAG Netzpolitik hat an der Beantwortung dieser Fragen mitgearbeitet und die Antworten können hier angeschaut werden:

Antwort Digitale Gesellschaft e.V. (PDF): A-72-Digitale-Gesellschaft
Antwort Wikimedia Deutschland (PDF): A-69-Wikimedia-Deutschland

Notizen vom LAG Treffen am 14. Juli 2011

Am letzten Donnerstag (14. Juli 2011) hat sich die LAG Netzpolitik auf Einladung von Halina Wawzyniak (netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE) im Bundestag zu ihrem regelmäßigen Treffen zusammengefunden. Die Notizen des Treffens dokumentieren wir hier für alle Mitglieder und Interessierten.

TOP 1 Stand und Bericht (Bundes-)Netzpolitik

Halina Wawzyniak, netzpolitische Sprecherin, begrüßt uns UdL und skizziert die Rolle der Netzpolitik als Thema innerhalb der Linken und ihre eigenen Aktivitäten

Freie Netze – freie Stadt? Offenes WLAN für Berlin!

Um das volle Potenzial des Internets für die digitale Metropole Berlin wirksam werden zu lassen, treten wir für ein freies WLAN ein.

So steht es im Programm der LINKEN für die Abgeordnetenhauswahl am 18. September.

Was heißt freies W-LAN? Welchen Nutzen hat dies für die Stadt? Watum haben wir es noch nicht? Was unterscheidet das LINKE Modell eines offenen Netzes von denen der anderen Parteien? Was muss getan werden, damit wir Netz für alle bekommen?

Die LAG Netzpolitik der LINKEN will dieses Versprechen nun mit Hintergrundinformationen unterfüttern.

Deshalb laden wir ein zur Diskussion mit:

  • Jürgen Neumann, Förderverein Freie Netzwerke e.V. und Mitinitiator von freifunk.net
  • Tobias Schulze, Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN und Kandidat für das Abgeordnetenhaus
  • weitere angefragt.

Es moderiert unsere LAG-Sprecherin Julia Witt

Wann: 22.06., 18:00 Uhr
Wo: Bürgerbüro von MdB Halina Wawzyniak: Mehringplatz 7, 10969 Berlin, direkt am U-Bhf Hallesches Tor.

Anmeldung via Facebook

oder lag.netzpolitik@die-linke-berlin.de

Server-Crash und die Folgen

03. Juni 2011  LAG Netzpolitik

Leider gab es vor einigen Tagen einen Crash des Servers, auf dem unser Blog gehostet wird. Wir arbeiten an der Wiederherstellung. Das kann sicherlich einige Tage dauern. Wir bitten um Nachsicht.

25. Mai 2011  Berlin, LAG Netzpolitik

In der Serie “Wir sind das Web” hat sich Susanne Thoma einen Tag nach dem 1. Berlin Open Data Day am Morgen mit Julia Witt unterhalten. Den Mitschnitt kann man sich hier anhören.

http://ber-it.de/892+M5e11c8c24d8.html

Social Media Team – auf in den Wahlkampf 2011

12. Mai 2011  Berlin, DIE LINKE, LAG Netzpolitik

Liebe Genossinnen und Genossen,

der Wahlkampf hat begonnen und wir brauchen alle, die im Netz auf eigenen Blogs, auf den Homepages der Bezirksverbände, für Kandidaten oder sich selbst aktiv sind – Eure Ideen, Eure Hinweise und Tipps und die solidarische Unterstützung füreinander!

Die LAG Netzpolitik und der Landesvorsitzende laden Euch deshalb ein.
Wir wollen kurz die Lage darstellen und Anregung und Ermutigung geben:
wo sind Potenziale, welche Möglichkeiten des Internets müssen wir gemeinsam nutzen.

Dazu gibt es praktische Tipps und im Anschluss die Gelegenheit zu Bier und Wein und Austausch.

wann: 6. Juni 16.30 bis 18 Uhr
wo: bei Vera Boepple in ihrer Kulturkantine Prenzlauer Berg in Berlin, Saarbrücker Strasse 24 (5 Min. zu Fuß vom KL-Haus)
Organisation: Julia Witt

Die Einladung gerne weiterleiten!
Veranstaltung auf Facebook

Anmeldung für Genossinnen und Genossen:
lag.netzpolitik@die-linke-berlin.de

Leckere Getränke von Kaffeespezialitäten bis Wein und Bier sind in der Kulturkantine im Angebot !

Mit solidarischem Gruss

Julia Witt & Sebastian Koch

Was war Euer interessantester Workshop auf der Re:publica ? Die LAG Mitstreiter stellen ihre Favoriten vor : Konstanze Kriese über Girls on Web

LAG Mitstreiterin Konstanze Kriese war beim Workshop von Bloggerin Anne Roth und berichtet hier ihren Eindruck vom Panel
„Cyberfeministinnen und Girls on Web – ein Generationengespräch“

Der Generationenbegriff wurde einleitend wieder versenkt. Umso mühevoller entwickelten Diana McCarty und Valie Djordjevic, die den Cyberfeminismus in den 90ern mitbegründeten, seine Kunstraumherkunft, seine internationale Vernetzung, seine Mailinglistenkultur, seine Beteiligung an politischen Debatten. Auch die jüngeren, insbesondere Teresa Bücker, befanden für ihr breites Themenspektrum, von feministischen Zugängen zu sprechen, integrierbar. Dies insbesondere angesichts einer Ministerin Schröder, die die Steilvorlage für eine neue Akzeptanz feministischen Selbstbewusstseins liefere. Vergnügter noch präsentierte Katrin Rönicke von Girls on Web eine eingreifende Sinnhaftigkeit feministischer Zugänge und freute sich den lokalisierten Freiraum für Bloggerinnen durch Vernetzung zu unterstützen. Teilnehmerinnen wünschten der Podiumsdebatte, einen stärkeren Austausch über Inhalte und Politiken, die die weiblichen Bloggerinnen bewegen.

 

Die sympathische Begegnung der jüngeren und älteren Netzfrauen konnte in einer Stunde nur ein Auftakt sein, den Austausch über festgestellte Kontinuitäten zu intensivieren. Viel Geschichte eines verzweigten Cyberfeminismus wurde bruchstückhaft aufgerufen. Doch die analoge Welt um sie herum hatte sich seit den 90er Jahren nicht erheblich verändert, zumindest aus weiblicher Perspektive. Dieser Erfahrungsschatz musste schemenhaft bleiben. Auf der anderen Seite verführte er nicht dazu, eine Art pluralen Feminismus einzufordern, der vielleicht auch die bisweilen irritierten Männer im Raum hätte erfassen können, obwohl dies zum Greifen nahe lag.

Ein eigenwilliger Stern lag über dem Podium. Es schien unentwegt in die Rechtfertigung seines Stattfindens gezwungen. So blieben Antworten auf Strategien einen lebendigen Cyberfeminismus im Dunkeln, die Perspektiven der Girls on Web, der Mädchenmannschaft u. a. eher zufällig, obwohl zugleich die Sicherheit vermittelt wurde, dass sich da munter etwas entfaltet. Einzig in der beherzten  „Verteidigungsrede“ von Katrin Rönicke zur Bemächtigung der marketingsfreundlichen Girl(y)-Vokabel, schimmerte queerer Geist hindurch. Damit stand die gängige Crux zwischen notwendiger Frauenförderung (Quote, Extrapodium, „außerhalb“ des Programms) und der altertümlichen Zweigeschlechtlichkeit, eine Melange also, in der noch jeder feministischen Ansatz wie in Salzsäure aufgelöst wurde, klirrend im Raum. Innerhalb der re:publica blieb offenbar vom Podium bis in den Saal das angestrengte pc-Gefühl der Frauenförderungslückenfüllung zurück, obwohl frau und man lieber über Kunst, Technik, Schreiben, Diskurse und (Netz)Politik gesprochen hätten und dies ganz sicher mit viel Input und Austausch auch passiert wäre.

Wie nebenbei also offenbarte das Podium das vertraute Dilemma einer Extraschublade Feminismus und lies offen, was passiert wäre, wenn es einen konzeptionellen Feminismus oder queeren Ansatz auf der re:publica gegeben hätte, der sich in Repräsentanz und Debatte durch das ganze Programm hindurch schlängelt. Es war eindeutig der sensiblen Moderation von Anne Roth zu danken, dieses Gefühl der Uneingelösheit in heiterer Stimmung zu hinterlassen und damit den tiefen Sinn des Podiums wie auf einer Nadelspitze zu balancieren. Ich hoffe, dass die Nadel jemand hat fallen hören, bevor die Planungen der fünften re:publica beginnen. Konstanze Kriese

Einladung zur Install-Party 29. April um 14 Uhr

15. April 2011  Freie Software, LAG Netzpolitik

Eine Initiative von unserem LAG Mitstreiter Michael Kappes, unterstützt von Klaus Lederer und Halina Wawzyniak, Ihr seid willkommen in der Prinzenallee 33 im Wedding. Die LAG Netzpolitik freut sich über die Initiative aus der ( hoffentlich guten, langen) Reihe “DIGITAL VOR ORT” – weitere willkommen ! Also wer in seinem Bezirk etwas zum Thema machen will, wer eine Veranstaltung organisiert und Hilfe braucht – gerne an uns wenden ! Gruss Julia