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Antwort auf die Wahlprüfsteine der FSFE zur Berlinwahl 2011 für DIE LINKE.

13. September 2011  DIE LINKE

Nachdem es hier und hier eine kurze Verwirrung darum gab, dass von der LINKEN offenbar keine Antworten auf die Fragen der FSFE eingegangen sind, haben wir als LAG Netzpolitik dazu kurz recherchiert und mussten feststellen, dass die Anfrage wohl im Wahlkampftrubel untergegangen ist. Das tut uns leid und wir haben die Fragen als LAG Netzpolitik in Absprache mit dem Landeswahlquartier der LINKEN nun nachträglich beantwortet:

Planen Sie, Freie Software zu fördern? Wenn ja: wie? Planen Sie auch, gezielt kleine und mittelständische Freie-Software-Unternehmen zu fördern; und wenn ja, wie? 

Freie Software wird in Berlin bereits seit Längerem gefördert. So wurde durch die LINKS geführte Senatsverwaltung für Wirtschaft gemeinsam mit Unternehmen und der Technologiestiftung das Netzwerk open source berlin gegründet und die Unterstützung für offene Software als Teil der IT-Strategie des Landes definiert. Mit „Berlin Open“ und den Linux-Tagen fanden große Vernetzungstreffen für die Open-Software-Szene in unserer Stadt statt und wurden durch die Wirtschaftsverwaltung unterstützt. Mit dem „Desktop Summit“ tagten im August diesen Jahres die international renommierteste Konferenz für freie Systeme in Berlin. Auf diesem Kongress wurden auch die Gewinner des Wettbewerbs „Open Source Berlin“ ausgezeichnet.

Berlin ist bereits Open-Source-Hauptstadt, mehrere hundert Unternehmen erarbeiten Produkte und Dienstleistungen rund um Open Source. Kleine- und Kleinunternehmen der IT-Branche wurden in den vergangenen Jahren bereits konsequent und nachhaltig unterstützt, unter anderem durch die Vernetzungsstrukturen im Rahmen des „Projekt Zukunft“, durch bedarfsgerechte Mikrokredite und Finanzierungsinstrumente sowie durch die Nachfrage der öffentlichen Beschaffung. Zudem sind innerhalb der Innovationsstrategien der Region Berlin-Brandenburg mit den Clustern u.a. zur Verkehr/Mobilität, Gesundheitswirtschaft und auch direkt IKT/Medien/Kreativwirtschaft Kooperationsprozesse angeschoben worden, die auf die Situation der vielen kleinen Unternehmen positiv gewirkt haben.  Über die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen in Berlin bezeichnet laut aktuellen KMU-Report der Investitionsbank IBB ihre aktuelle Lage als sehr gut bis gut – der zweitbeste Wert in den letzten zehn Jahren.

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